Der Neubau von Mehrfamilienhäusern in besonders energieeffizienter Bauweise berücksichtigt generationenübergreifendes und barrierefreies Wohnen.
Auf der Teilfläche eines Gärtnereistandortes in Dresden-Tolkewitz entstand ein Bebauungskonzept, das mit einer offenen Bauweise auf die in der Umgebung vorherrschende Bebauung reagiert.


Für die Fassaden finden Materialien im Industriecharakter Verwendung wie Ziegelmauerwerk und Stahlrahmenfenster.
Die geplanten Wohnungen zeigen eine klare Grundrissstruktur, die variable Aufteilungsmöglichkeiten und dem Bedarf entsprechend angepasste Wohn- und Verkehrsflächen bieten. Fixpunkt und Zentrum der Wohnungen ist dabei der großzügige, offene Wohn- und Essbereich.
Großzügige über die Fassade verteilte Fensteröffnungen gestalten die Blickbeziehung von innen nach außen fließend. Großflächige Fassadenbegrünungen tragen zu einem angenehmen Klima bei, indem sie bei Hitze Kühlung begünstigen und CO2 binden.
Ebenerdig liegende Wohnungen verfügen über einen privaten Gartenbereich, in den drei Obergeschossen ist jeder Wohnung ein Balkon mit Blick ins Grüne zugeordnet und im Dachgeschoss eine Dachterrasse.

Die Gebäude sind durch den Einbau von Aufzügen auf allen Ebenen barrierefrei erreichbar. Die Wohnungen sind ebenfalls zum überwiegenden Teil barrierefrei geplant und haben ausreichende Bewegungsflächen, um die Anforderungen an behinderten- und altengerechtes Wohnen zu erfüllen.
Zum Wohnkonzept gehören familiengerechte 4-Raumwohnungen als Maisonette genauso wie barrierefreie 2-Raumwohnungen. Diese Durchmischung unterschiedlicher Wohnungsgrößen und Wohnformen ermöglicht generationenübergreifendes Zusammenleben.
Maßnahmen zum Erreichen des Passivhausstandards sind die Maximierung der Wärmegewinne durch optimale Ausrichtung der Wohnungen nach Süden, der Einbau einer kontrollierten Lüftungsanlage mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung und die Installation einer thermischen Solar- und Photovoltaikanlage auf der Dachfläche.
Zur Ressourcenschonung sind die Aufbereitung des Regenwassers für die Wassernutzung, eine allgemeine Beleuchtung mit LED und die Vorverkabelung der Tiefgaragen-Stellplätze für Elektroladestationen geplant.
